TTG-Rohrbach-St.Ingbert

Tischtennis

Spielbericht Fraulautern gegen die TTG

Am 26.09.2020 bestritten die Damen der TTG in Fraulautern ihr viertes Saarlandligaspiel in folgender Aufstellung: Petra Wefers, Christine Bach, Renate Schiestel-Eder und Petra Klein, die dankenswerterweise Gabi Heckmann vertrat.

Fraulautern konnte leider nur 3 Spielerinnen einsetzen: Christa Schröder, Nadine Blau und Annika Manz, sodass die TTG-Damen kampflos zu drei Punkten kamen.
Der Ausgang des Spiels war dennoch völlig offen, denn Christa Schröder und Nadine Blau sind im günstigsten Fall durchaus für jeweils drei Punkte gut, und Annika  Manz dokumentierte in vergangenen Spielen mit Siegen gegen Gabi und Renate ihre Spielstärke.

Christine gegen Christa und Petra W. gegen Nadine eröffneten die Partie mit sehenswerten Ballwechseln.
Petra hielt Nadine während der drei Sätze wenn auch knapp, aber absolut sicher auf
Distanz und konnte den ersten erspielten Punkt für uns einfahren. Sichere Topspins,
variabel eingesetzt und ein gutes Blockspiel machten der jungen Fraulauternerin immer wieder Probleme, wobei diese ihre spielerische Qualität streckenweise durch
gutes Block- und Konterspiel unter Beweis stellte.

Christine erwischte gegen Christa einen sehr guten Start und zwang ihre Gegnerin mit sehr gut platzierten Bällen immer wieder zu für Christa ungewohnten Fehlern, sodass der erste Satz an die TTG ging.
Christa bestritt die nächsten drei Sätze mit der Ruhe eines Pokerspielers und einer
beachtlichen Serie von Block-und Konterbällen und kämpfte sich ins Spiel zurück.
Christine spielte wahrlich gut, es gab eine Reihe von sehenswerten, langen Ballwechseln, an deren Ende der Punkt leider meistens an Christa ging, die wie eine
Wand Christines Bälle zurückbrachte und Fraulautern mit 3:1 den Punkt sicherte.

Petra Klein traf auf Annika Manz, mit der sie in drei Sätzen recht kurzen Prozess
machte, denn ihren druckvollen Topspins und hervorragenden Endschlägen hatte
Annika nichts entgegenzusetzen, sodass Petra höchst verdient mit einem 3:0 Sieg die
Tischtennisplatte verließ, während für Renate der erste kampflose Punkt notiert wurde.
Der zweite Durchgang brachte – meiner Meinung nach- die beiden besten und spannendsten Spiele des Abends mit Petra gegen Christa und Christine gegen Nadine.

So wie gegen Christine verfolgte Christa Schröder ihre klare Taktik: Rollaufschlag, um
dann sofort in das von ihr so exzellent geführte Konterspiel zu kommen. Zwei Sätze
lang funktionierte das auch. Egal, wie gut die Bälle von Petra waren, Christa machte
mit ihrem „Gummiwand-Spiel“ die entscheidenden Punkte.
Ab Satz drei stellte Petra sich um und zwang mit einer taktischen Meisterleistung
Christa Schröder zu immer mehr Fehlern.
Petra wehrte die Rollaufschläge ab, sodass Christa zwangsläufig schupfen musste,
was Petra geduldig und mit großer Sicherheit mitmachte. Und fast ohne Fehler setzte
Petra aus dem Schupfen heraus Glanzpunkte mit sorgfältig ausgewählten und super
platzierten, variationsreichen Topspins, von denen Christa nur wenige zurückbrachte.
Hochverdient sicherte sich Petra in einem exzellenten Spiel den 5-Satz-Sieg.
Nicht weniger spannend und in gleicher Qualität verlief die Begegnung zwischen
Christine und Nadine Blau, die ich nicht in allen Einzelheiten schildern kann, da ich parallel das Spiel Petra gegen Christa zählte. Was ich aber sah, war vom Allerfeinsten.
Es war teilweise ein offener Schlagabtausch, in dem die junge Nadine Christine
eins ums andere Mal Paroli bot und sich den ersten Satz knapp mit 11:9 sicherte. Christine aber präsentierte ihre ganze Palette an taktischen und technischen Qualitäten, sodass sie mit klug geführten Spielzügen im vierten Satz zwei Matchbälle hatte. Nadine setzte alles auf eine Karte und dreht den Satz noch mit zwei riskanten, aber erfolgreichen Angriffs- bzw. Blockbällen zu einem 12:10.
Christine ließ sich nicht beirren und wies im fünften Satz mit Geduld, Nervenstärke,  klug platzierten Angriffsbällen sowie fast fehlerfreiem Schupfen die junge Spielerin, die insgesamt nicht konstant genug agierte, in ihre Schranken.
Als Renate zu ihrem Spiel gegen Annika antrat, stand es bereits 5:1 für die TTG.
In den ersten beiden Sätze machte Annika ungewöhnlich viele Fehler, ab und zu traf
Renate auch einen Angriffsball, sodass sie schnell mit 2:0 in Führung ging.
Aus vergangen Spielen wusste Renate, dass das Spiel noch lange nicht in trockenen
Tüchern war, und dennoch machte sie wieder den alten Fehler, ihrer Gegnerin viel zu oft in die Rückhand zu spielen. Annika nahm dies dankbar an, gewann Punkt um Punkt und sicherte sich verdient den dritten Satz.
Renates Unsicherheit setzte sich auch im vierten Satz fort und mit viel Mühe und Glück konnte sie mit dem Gewinn des vierten Satzes das Spiel „nach Hause“ bringen, was gleichzeitig den Gesamtsieg bedeutete, da der 7. Punkt kampflos an Petra Klein ging. Der Rest ist schnell erzählt.

Annika kam gegen die weiterhin souverän aufspielende Petra W. noch nicht einmal in die Nähe eines Satzgewinnes, mit 3:0 erhöhte sich das Punktekonto der TTG auf 8:1.
Damit war die Luft für Fraulautern endgültig raus, was man dem Spiel Christa gegen
Renate deutlich anmerkte.
Als Schiedsrichterin in zwei Spielen von Christa hatte Renate genügend Zeit, sich ihre Taktik zurechtzulegen, glaubte aber nicht wirklich an eine Siegchance, weil Christa in fast allen Belangen besser aufgestellt ist.
So suchte Renate ihr Heil in der Flucht nach vorne und griff mutig an. Viele ihrer
Schüsse konnte Christa auch nicht parieren, sodass der erste Satz überraschend
an Renate ging. Christa sammelte sich noch einmal und gewann gegen die zu ungestüm spielende Renate sicher den 2. Satz.
Im dritten und vierten Satz unterliefen Christa ungewohnt viele leichte Fehler,
Renate witterte Morgenluft und konnte ihre Endschläge meist erfolgreich ins Ziel
bringen. Man sah deutlich, dass Christas Motivation gegen Null ging, sodass
Renates Sieg nicht überbewertet werden darf.
Das letzte Spiel von Petra K. gegen Nadine war lange Zeit offen, aber gegen diese starke Spielerin merkte man, dass Petra noch etwas mehr an Spielpraxis benötigt, was ihre gute Gesamtleistung aber nicht schmälerte.
Der letzte Punkt ging an Fraulautern, was aber lediglich eine kosmetische Ergebniskorrektur bedeutete.
Auch wenn Fraulautern geschwächt antreten musste, ist dieser deutliche Sieg der TTG alles in allem verdient.
Nochmals ein ganz herzliches Dankeschön an Petra Klein, dass sie uns so tatkräftig und erfolgreich unterstützte.
Dank einer genialen Spielplangestaltung haben wir nun 7 (!) Wochen Pause, wir
hoffen, dass wir die aktuell gute Form bis dahin konservieren können.
Renate Schiestel-Eder


Spiel gegen Primstal

 Am 12.09. 2020 bestritten unsere Damen ihr drittes Verbandsspiel in der Saarlandliga gegen Primstal. Corona- und verletzungsbedingt traten beide Mannschaften nur mit drei Spielerinnen an. Bei den Spielerinnen, die corona-bedingt fehlten, handelte es sich um Vorsichtsmaßnahmen.

Nun zum Spielverlauf:

Auf das erste Spiel gegen Ria Johann freute sich Petra besonders, da sie gern gegen Abwehr spielt. Mit 13:11, 11:05 und 11:06 gelang ihr der erhoffte Sieg, den sie ihrer starken Angriffsleistung zu verdanken hatte. Im zweiten Spiel traf Gabi auf Nadine Finckler, eine der besten Spielerinnen dieser Klasse. Gabi kam gut ins Spiel und gewann den ersten Satz mit 11:04. Im zweiten Satz konnte Nadine Finckler ihre Leistung steigern und gewann knapp mit 12:10 und die nächsten Sätze mit 11:04 und 11:06. Wie wäre das Spiel wohl ausgegangen, hätte Gabi den zweiten Satz gewinnen können?  Danach ging jeweils ein Punkt an Primstal und ein Punkt an unsere TTG-Damen, da die jeweiligen Gegner nicht anwesend waren. Zwischenstand 2:2

Gespannt durfte man sein auf das Match Petra gegen Nadine Finckler. In einem für die Saarlandliga hochklassigen Spiel behielt die Primstalerin nach vier Sätzen mit 3:1 (11:6, 11:5, 11:13, 11:9) die Oberhand. In ihrem zweiten Spiel musste Gabi gegen Ria Johann mit viel Ruhe und Konzentration an das Spiel heran-gehen. Mit 11:03, 11:07 und 11:08 hatte Gabi das richtige Konzept. Nun durfte Renate gegen Christine Manhart an diesem Abend ihr erstes Spiel bestreiten. Dass es für sie ein schweres Spiel werden würde, wussten wir im Voraus. Das Spiel von Renate liegt Christine sehr gut und ihre Angriffsbälle waren nicht zu halten. Renate unterlag mit 1:3. Zwischenstand 3:4 für Primstal

Den fünften Punkt für Primstal sammelte Nadine Finckler mit einem 3:0-Sieg über Renate. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt, dass wir das Spiel nicht mehr gewinnen konnten. Zur Resultatsverbesserung trug Petra mit ihrem Sieg (11:9, 11:07, 09:11, 04:11 und 11:04) gegen Christine  Manhart bei. Es war wichtig für das Spielergebnis, dass Petra selbst die Initiative zum Angriff nutzte.

Je einen Punkt erhielten die Mannschaften für das nicht ausgetragene Spiel und somit stand das Endergebnis mit dem Sieg von Primstal mit 6:5 fest. Die Begeg-nung fand in einer angenehmen Atmosphäre mit spannenden Spielen statt.

Voraussichtlich bestreiten unsere Damen ihr nächstes Punktspiel am 26.09.2020 gegen die Damen des TTSV Saarlouis/Fraulautern.

Gabi Heckmann


1. Damen

11:1-Sieg in Berus!

Die neuen "Corona-Regeln" machen es möglich! Einen 11:1-Erfolg konnten unsere Damen noch nie verbuchen! Dabei fehlte auch nur ein Punkt an einem möglichen 12:0! Dazu später mehr.

Unsere Damen spielten in der Aufstellung Petra, Gabi, Christine und Renate. Berus trat mit Lang, P. Sander, Selzer und J. Sander an. Von Beginn an ließ unser Team keinen Zweifel an dem späteren Sieg aufkommen. Gabi gewann gleich gegen Lang den ersten Satz mit 11:2, behielt auch nach verlorenem zweiten Satz (7:11) ihre Linie und ließ mit ihrem druckvollen Angriffspiel ihrer Gegnerin keine weitere Chance (11:4, 11:4). Gleiches gilt für Petra: Nach verlorenem ersten Satz, zeigte sie ihre gewohnt starke Leistung und siegte gegen P. Lander deutlich mit 3:1 (7:11, 11:5, 11:6, 11:8). Spannend machte es Renate, die nur schwer zu ihrem Spiel fand und zuweilen Schwierigkeiten mit den Aufschlägen ihrer Gegenspielerin Selzer hatte. Aber letztlich setzte sie sich doch mit 3:2 durch (11:4, 7:11, 4:11, 11:6, 11:3). Christine zeigte Nervenstärke gegen die junge J. Sander, hatte in den entscheidenden Situationen immer die bessere Antwort und gewann mit 3:1 (11:9, 5:11, 11:4, 12:10).

4:0 nach der ersten Runde. So konnte es weiter gehen! Petra brauchte wieder einen verlorenen ersten Satz um dann deutlich ihre Angriffsstärke auszuspielen. 3:1 hieß es nach 4 Sätzen (9:11, 11:7, 11:6, 11:3) gegen Lang. Kurzen Prozess machte Gabi im nächsten Einzel: Mit 11:3, 11:4, 11:2 ließ sie P. Sander zu keinem Zeitpunkt des Spieles eine Chance und nach knapp 20 Minuten verließ sie als klare Siegerin die Platte. Gleiches gilt für Christine, die Selzer ebenfalls mit 3:0 beherrschte (11:9, 11:6, 11:5). Im Spiel Renate gegen J. Sander fiel auf, dass sich die Routine der Seniorin gegenüber dem Angriffsspiel der Jugend-spielerin noch einmal durchsetzen konnte. 3:1 lautete das Endergebnis (11:9, 6:11, 11:3, 11:8).

8:0 nach der zweiten Runde - und damit stand der Gesamtsieg bereits fest! Jetzt wollte man aber noch mehr. Petra mit 3:0 gegen Selzer (11:5, 11:2, 11:6), Christine mit 3:1 gegen Lang (11:4, 12:10, 7:11, 11:4) und Renate mit 3:2 gegen P. Sander (7:11, 9:11, 11:8, 11:9, 11:4) schraubten das Ergebnis auf 11:0. Im letzten Spiel traf Gabi auf J. Sander: Ein heiß umkämpftes Match, in dem beide starke Angriffsszenen hatten. Am Ende fehlte Gabi ein einziger Punkt - sie unterlag mit 3:2 (11:9, 9:11, 11:5, 6:11, 10:12)! Schade.

Insgesamt eine sehr starke Leistung unserer Mannschaft. Am kommenden Samstag geht es in eigener Halle gegen Primstal. In der Form vom Samstag werden unsere Damen den Favoritinnen aus dem Nordsaarland sicher ein sehr guter Gegner sein!

Horst Heckmann


1. Damen
Erstes Spiel nach der "Corona"-Pause!
Nach fast einem halben Jahr Pause (das letzte Punktspiel fand am 7. März 2020 statt),  traten unsere Damen am Samstag, 29.08.2020, zum ersten Spiel in der neuen Runde bei dem TTC Schwarzenholz an. Für die TTG spielten Petra, Gabi, Christine und Renate.

Aufgrund der neuen Bestimmungen wurden keine Doppel gespielt. So traf im ersten Spiel Gabi auf Birgit Zell. Nach guter Leistung unterlag sie knapp (12:10, 11:8, 11:8), aber dennoch mit 3:0. Petra zeigte einen starken Beginn und be-herrschte Rebecca De Angelis im ersten Satz deutlich mit 11:3. Danach aber wurde ihre Gegnerin immer stärker, und diese gewann die nächsten drei Sätze mit 11:7, 11:8, 11:7.
Dank einer sehr starken Leistung gegen Aline Jungmann (6:11, 11:2, 11:3, 11:4) konnte Renate den Zwischenstand auf 2:1 verkürzen. Schwarzenholz Nr.4 konnte zu ihren Spielen nicht antreten, so dass Christine kampflos zu ihrem Punkt kam.
Zwischenstand nach der ersten Runde: 2:2.

Leider fand Petra auch in ihrem zweiten Einzel gegen Zell nicht zu ihrer gewohn-ten Form. Nach gutem Beginn (11:8, 11:7) und einer Führung im dritten Satz, unterlag sie aber leider noch mit 2:3 (9:11, 8:11, 4:11).
Gabi steigerte sich noch gegenüber dem ersten Spiel und besiegte die starke De Angelis nach sehr guter Angriffsleistung mit 3:1. Dabei ließ sie sich nach gewonnenem ersten Satz (13:11) auch nicht durch den Verlust des zweiten Satzes (6:11) von ihrer Linie abbringen. Konzentriert spielte sie weiter und gewann die Durchgänge 3 und 4 (12:10, 11:5)!
Leider unterlag Christine in ihrem Spiel der stärker werdenden Jungmann mit 3:0 (5:11, 8:11, 4:11). Durch Renates kampflos gewonnenes Spiel stand es nach der 2. Runde somit 4:4.

In der letzten Runde traf zuerst Petra auf Jungmann. In diesem Spiel stabilisierte sie wieder ihre Leistung und kam zu einem deutlichen 3:0-Erfolg (11:9, 11:5, 11:4). Damit war wegen des kampflos gewonnenen Spieles von Gabi das Unentschieden bereits gesichert. Auch Christine zeigte in ihrem Spiel gegen Zell nun aufsteigende Form. Leider unterlag sie der Schwarzenholzer Nr. 1 nach hartem 5-Satz-Kampf noch mit 3:2 (7:11, 11:7, 6:11, 11:8, 4:11). Da Renate nach starkem ersten Satz (10:12) gegen De Angelis noch 3:0 (4:11, 4:11) unterlag, stand das Endergebnis von 6:6 fest!

Für alle Beteiligten war dieses erste Spiel nach den neuen Hygienevorschriften schon etwas Besonderes, so dass man letztlich mit dem Unentschieden zufrieden sein konnte.
Am kommenden Samstag findet das nächste Spiel in Berus statt.

Horst Heckmann