TTG-Rohrbach-St.Ingbert

Tischtennis

Grandiose Mannschaftsleistung bringt unerwarteten Erfolg gegen

Limbach IIam 07.03.2020

Zwar hatten wir in der Vorrunde beim „Kerwespiel“ in Limbach unter denkbar widrigen Umständen einen Punktgewinn knapp verpasst, dennoch war die Favoritenrolle an diesem Abend eindeutig auf des Gegners Seite anzusiedeln, auch wenn wir mit Marc/Thomas/Niklas/Andreas/Frank/Thai-Vi eine ausgeglichene Truppe an den Start brachten. Etwas überraschend die Aufstellung der Limbacher an diesem Abend, die sowohl auf Michael Brunk verzichteten als auch die nominelle Nummer 1, Carsten Müller, ersetzen mussten; wobei Ersatz eigentlich die falsche Formulierung ist, wenn es sich dabei um den Regionalspieler Kurfer handelt.

Die Anfangsdoppel liefen denn auch nicht ganz wie gewünscht. Zwar konnten Marc/Andreas, an diesem Abend auf Doppel 1, gegen Schwender/Böckle klar gewinnen, doch Thomas/Frank waren gegen Kurfer/Becker chancenlos und auch Niklas/Thai-Vi hatten gegen Eckert/Bernhard mit 0:3 das Nachsehen.

Zwischenstand nach den Doppeln:  1:2

Gleich im ersten Einzel zwischen Marc und Becker dann ein Fünf-Satz-Match mit kuriosen Satzverläufen. Führte Becker gegen Marc in Satz 1 klar mit 7:3, so gab er diesen noch mit 7:11 ab. Umgekehrt in Satz 2, hier führte Marc deutlich mit 8:2 verlor den Satz aber mit 13:15. Nachdem Becker auch Satz 3 gewonnen hatte, mußte Marc schon einiges in die Waagschale werfen, um einen engen vierten Satz noch für sich entscheiden zu können. So ging es in den Entscheidungssatz, in dem Marc bereits beim Seitenwechsel mit 5:0 führte und diese Führung dann in einen klaren Spielgewinn ummünzen konnte. Wenig überraschend dann die klare Niederlage von Thomas, wobei er jedoch selbst einige spektakuläre Punktgewinne erzielen konnte. Während Niklas, an diesem Abend in den Einzeln bärenstark, seinen Kontrahenten Eckert nahezu „Tod blockte“ und klar mit 3:0 gewann, mußte sich Andreas gegen Schwender leider geschlagen geben. Zwar lag er hier aufgrund vieler eigener Fehler schnell mit 0:2 zurück, erkämpfte sich aber Satz 3 mit 12:10 (nach 6:10), um im vierten Satz nach zwei vergebenen Satzbällen diesen mit 11:13 abgegeben zu müssen. Schade! Während Frank gegen Böckle einen weiteren wichtigen Punkt einfuhr, lieferten sich Thai-Vi und Bernhard ein Duell bis zum allerletzten „Blutstropfen“. Viele lange Ballwechsel kennzeichneten diese Partie, deren Entscheidung -wie fast zu erwarten- im fünften Satz fallen mußte. Auch hier ein sehr ausgeglichenes Bild mit permanent knapper Führung von Thai-Vi.

Beim Stand von 10:8 die ersten beiden Matchbälle, die Bernhard mit eigentlich unspielbaren Rückhand-Endschlägen zum 10:10 abwehren konnte. Spannung pur in der Halle. Jeder merkte, dies könnte das Schlüsselspiel des Abends werden?! Danach wieder eine lange Rallye, leichter Fehler Bernhard – Matchball Thai-Vi – Auszeit Rohrbach! Wieder spielbereit – Auszeit Limbach !! – Wieder spielbereit, lange Rallye, Thai-Vi trifft beim Endschlag die Platte nicht! 11:11! Man hört Stecknadeln fallen! Weiterer langer Ballwechsel – starker Punkt Thai-Vi, erneuter Matchball, „man mach‘ das Ding endlich!“ möchte man rufen; danach kurzer Ballwechsel, Netzroller von Thai-Vi, 13:11, unspektakuläres Ende, Entschuldigung beim Gegner, sehr wichtigen Sieg eingefahren!

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  5:4

Das Duell der beiden Nummer 1-Spieler zwischen Marc und Kurfer war eine klare Angelegenheit für den Limbacher, wobei Marc nach anfänglicher Eingewöhnungsphase am Ende durchaus mithalten konnte. Reichte aber nicht.

Ein ähnlich spannendes Match wie gegen Marc lieferte Becker auch gegen Thomas. Jedoch konnte Thomas nach verlorenem erstem Satz und danach von Marc perfekt eingestellt Satz 2&3 für sich entscheiden. Auch in Satz 4 führte er permanent, hatte gar einen Matchball, mußte diesen aber 11:13 abgeben. Ein ähnliches Bild im Entscheidungssatz, ein äußerst knapper Spielverlauf bis zum Ende, doch hier hatte Becker mit 11:9 leider das bessere Ende für sich. Einen weiteren überaus souveränen Sieg steuerte danach Niklas („The wall“) gegen Schwender bei, was ihm Andreas gegen Eckert in vier Sätzen nachmachen konnte.

Seine positive Bilanz gegen Bernhard konnte Frank an diesem Abend leider nicht ausbauen, hier stand am Ende ein etwas unglückliches 1:3 zu Buche. Doch Thai-Vi ließ gegen Böckle überhaupt nichts anbrennen und gewann deutlich mit 3:0, was zu diesem Zeitpunkt bei einer 8:7-Führung bereits einen fast unerwarteten Punkt bedeutete.

So ging es ins Schlußdoppel Marc/Andreas gegen Kurfer/Becker. Die Favoritenrolle schien hier klar verteilt, eigentlich wurde nur über die Höhe des Limbacher Sieges spekuliert.

Doch unverhofft kommt oft. Bis in die kleinsten Haarspitzen hinein motiviert, zeigte bereits der hochklassische zweite Ballwechsel der Partie, was vom Heimdoppel hier zu erwarten wäre. Um es kurz zu machen, zwei Rohrbacher spielten an diesem Abend ihr bestes Doppel seit langer Zeit und gewannen am Ende einer auch für die Zuschauer sehr attraktiven Partie verdient mit 3:1. Es war wirklich vollbracht. Ein ganz wichtiger doppelter Punktgewinn im Kampf gegen den Abstieg war eingefahren.  

Endstand: 9:7

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Marc/Andreas (2x), Marc, Niklas (2x), Andreas, Frank, Thai-Vi (2x)

Zusammen mit den Gästen ging es dann ins Sportheim zur dritten Halbzeit, wo in geselliger Runde noch kräftig gefeiert wurde.

A.St.


Unverdiente Niederlage im Kellerduell nach vielen engen Spielen am 08.02.2020

Nach hartem Kampf in einer intensiven Begegnung und fast vier Stunden Spielzeit mußten wir uns im direkten Abstiegsduell gegen DJK Bildstock leider geschlagen geben. Nominell spielten beide Mannschaften in Bestbesetzung, so daß das Ziel, zwei Punkte einzufahren, allenthalben klar definiert war. Wie sich im Nachhinein zeigte, hing in vielen der einzelnen 16 Begegnungen das Wohl und Wehe punktuell an Kleinigkeiten, fast jede Partie hätte auch umgekehrt ausgehen können.

Die Anfangsdoppel brachten gleich die 2:1-Führung für uns, da hier die Taktik noch wunschgemäß aufging. Während Thomas/Niklas gegen Lausch/Wainer erwartungsgemäß keine Siegchance hatten, konnte unser Doppel 1, an diesem Abend Marc/Bodo, mit großer Mühe gegen Seewald/Massierer einen 5-Satz-Sieg einfahren. Nach dem fest eingeplanten Sieg von Gerd/Andreas sah es zunächst nicht aus, Brust/Rauch hatten hier zu Beginn alles im Griff. Doch nach und nach fanden unsere beiden zu ihrer Sicherheit zurück, erzielten überlegt Punkt für Punkt, so dass am Ende einer verdientes 3:1 auf unsere Habenseite kam.

Zwischenstand nach den Doppeln:  2:1

Gleich das erste Einzel des Abends, eine enge Angelegenheit; viele lange und spektakuläre Ballwechsel, in deren Verlauf sich das Blatt teilweise mehrmals drehte. Es wurde einem beim Zusehen fast schwindelig. Zwangsläufig ging die Partie in den Entscheidungssatz, in dem Marc konzentriert seine Taktik umsetzte und  sich kaum mehr unnötige Fehler leistete, ein verdienter Erfolg am Ende. Erstaunlich gut hielt Thomas daran anschließend gegen den favorisierten Lausch mit. Geschickt nutzte er dessen phasenweisen Aussetzer und ging gar mit 2:1 in Führung. Doch am Ende setzte sich das aggressivere Spiel von Lausch dann doch deutlich durch. Während Gerd gegen Seewald klar verlor, hier war wohl das Nichtverwandeln von vier Satzbällen in einem fulminanten zweiten Durchgang entscheidend, stellte sich Niklas gegen Massierer sehr geschickt an. Immer wieder lockte er seinen Gegner mit weichen Bällen, um ihn dann gekonnt auszuspielen. Der Lohn: ein enges, aber verdientes 3:0.

Etwas überraschend danach die Niederlage von Bodo gegen Rausch. Nach zwei knapp verlorenen Sätzen kämpfte sich unser Oldie zwar noch heran und konnte den Satzausgleich erzielen; im Entscheidungssatz war dann wohl aber die Konzentration aufgebraucht, so dass dieser deutlich nach Bildstock ging. Ebenfalls eng das Match am Nachbartisch zwischen Andreas und Brust. Erneut wieder zu ungestüm agierend machte Andreas anfangs viele Fehler und konnte sich nur mit Mühe einen Satz zum zwischenzeitlichen 1:2 „ergaunern“. Im vierten Satz dann Hochspannung; trotz hohem Rückstand gab der Capitano nicht auf, wehrte in der Verlängerung einen Matchball ab und gewann Satz 4 mit 13:11. Das war schon die halbe Miete; völlig entnervt machte Brust im Entscheidungssatz allein vier Aufschlagfehler, so dass es für Andreas ein Leichtes war, dieses enge Spiel am Ende souverän nach Hause zu schaukeln.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  5:4

Das Duell der beiden Nummer 1-Spieler zwischen Marc und Lausch konnte unser Spitzenspieler nach anfänglichen Schwierigkeiten am Ende gekonnt und sicher mit 3:1 für sich entscheiden. Wir führten also zu diesem Zeitpunkt in der Gesamtabrechnung mit 6:4. Doch danach hatten wir wohl unser Pulver verschossen, denn die nächsten vier Partien gingen allesamt an den Gegner. Thomas konnte im Duell gegen Wainer zwar den ersten Satz überraschend mit 11:4 für sich entscheiden, doch danach änderte Wainer komplett seine Spielweise und gewann seinerseits deutlich. Ähnlich der Verlauf zwischen Gerd und Massierer. Nach einem klaren 11:2 im ersten Satz und anschließend langer Bildstocker Beratungsphase war danach nichts mehr zu holen. Massierer hatte hier ebenfalls die Taktik umgestellt, komplett „auf Halten spielen“ war die Devise, mit der Gerd an diesem Abend überhaupt nicht zurecht kam. Unglücklich die 5-Satz-Niederlage von Niklas gegen Seewald, hier konnte er eine 2:1-Führung leider nicht nach Hause bringen, verlor die Sätze 4&5 aber deutlich. Eine weitere überraschende 5-Satz-Niederlage mußte auch Bodo gegen Brust einstecken. Nach einem 11:1 im ersten Satz mußte er die nächsten beiden Sätze abgeben, um dann im vierten Durchgang ein 12:10 nach Hause zu zittern. Im Entscheidungssatz stand es dann lange ausgeglichen mit leichten Vorteilen für Bodo. Doch auch eine 8:6-Führung reichte nicht aus, um den Sack zu zumachen. Wobei dies im Nachhinein als doch etwas unnötig erscheint. Warum muß man sich über einen gegnerischen Netzball zum 8:7 derart aufregen, dass man total die Konzentration und daraus folgend das Spiel verliert ? Dies darf doch einem „alten Hasen“ eigentlich nicht mehr passieren ?!

Währenddessen hatte Andreas am Nachbartisch, brillant gecoacht von Marc, seine Pflichtaufgabe erfüllt und die Partie gegen Rauch klar mit 3:0 gewonnen, wobei der dritte Satz nach 2:6-Rückstand erst nach fünf vergebenen Matchbällen in trockenen Tüchern war.

So kam es denn bei 7:8-Rückstand unsererseits zum Schlußdoppel zwischen Marc/Bodo gegen Lausch/Wainer. Zwar mühten sich unsere beiden nach Kräften, konnten zwischenzeitlich einen 1:1-Satzausgleich erreichen, um dann unglücklich den dritten Satz mit 9:11 abzugeben. Danach war die Luft raus, denn auch mit der Brechstange ging dann nichts mehr, auch der vierte Satz ein 5:11. Schade !

Damit war unsere 7:9-Niederlage besiegelt. Der Kampf gegen den Abstieg ist damit wieder völlig offen.

Endstand: 7:9

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Marc/Bodo & Gerd/Andreas, Marc (2x), Niklas, Andreas (2x)



Nichts zu holen im Spiel gegen Schiffweiler am 01.02.2020


Im Heimspiel gegen Schiffweiler mußten wir diesmal kurzfristig auf Marc sowie Frank verzichten, die von Michael und Wenmin vertreten wurden.

So versuchten wir folgende Guerilla-Doppelvariante: 1) Michael/Wenmin, 2) Thomas/Niklas, 3) Bodo/Andreas.

Alle drei Doppel spielten mehr oder minder gut mit, doch lediglich Bodo/Andreas gegen Lubina/Graeff hatten einen Sieg greifbar, vergaben jedoch eine 2:0-Satzführung in Satz 3&4 kläglich. In einem Entscheidungssatz auf Augenhöhe hatte das Schiffweiler Doppel das Glück auf seiner Seite, machten die beiden doch gegen Ende dieses Satzes vier „Grumbeere“ genau zu den „richtigen“ Zeiten – zum Verzweifeln. In diesem Fall muß dann doch von Pech für uns reden.

Zwischenstand nach den Doppeln:  0:3

Der weitere Verlauf ist schnell geschildert. Das vordere Paarkreuz mit Thomas und Niklas hielt sich gegen die beiden Topleute Becker und Peter wacker, konnte auch jeweils einen Satz gewinnen, doch zu mehr reichte es am Ende dann doch nicht. Im mittleren Paarkreuz ein noch düstereres Bild; Bodo nahezu chancenlos gegen Gross und Andreas wie so oft zu hektisch gegen Lubina, wobei er viele Ballwechsel gut vorbereitete, dann aber die Chancen einfach nicht in Punkte ummünzte. Aktuell wohl eher Kopfsache.

Apropos Kopfsache. Hatte Michael tags zuvor im Seniorenspiel noch entnervt (fast) geschenkt, so zeigte er sich im Spiel gegen Wolf mental wesentlich verbessert und blieb auch in den wichtigen Szenen ruhig und konzentriert, was sich am Ende dann auch auszahlen sollte, ein verdientes 3:0. Ein erster Schritt zur Besserung ist getan. Einen weiteren Sieg konnte Wenmin gegen Graeff leider nicht einfahren, auch hier einen klare Angelegenheit für Schiffweiler.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  1:8

Das eigentliche „Spitzeneinzel“ des Abends zwischen Thomas und Oliver Becker war leider keines, zu dominant war der Schiffweiler Spitzenspieler beim überaus deutlischen 0:3, interessante Ballwechsel: leider Fehlanzeige.

Endstand: 1:9

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

(lediglich) Michael

Nach knapp 90 Minuten war die Sache vorbei, erneut eine schlimme Klatsche.

Es kann also nur aufwärts gehen.

Wenigstens die dritte Halbzeit in Luipold‘s Lust, die länger andauerte als die komplette Spielzeit zuvor, entschädigte für das Geschehene. Hier bleibt lobend zu erwähnen, dass die komplette Mannschaft aus Schiffweiler mit Anwesenheit und guter Laune glänzte. Heutzutage leider auch nicht mehr selbstverständlich.

A.St.


Erneute Klatsche gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Neunkirchen

In unserem ersten Spiel der Vorrunde hatten wir gegen die Neunkircher bereits eine deutliche 1:9–Niederlage kassiert, die es, nominell in stärkerer Aufstellung als im vergangenen Jahr, an diesem Abend zu relativieren galt.

Nach den Anfangsdoppeln sah es jedoch schon gar nicht mehr so rosig aus.

Unser Doppel 2 Thomas/Frank konnte zwar überraschend den ersten Satz gegen Scheidhauer/Holzhauser gewinnen und führte auch lange in Durchgang 2, doch dann legten die Neunkircher problemlos eine Schippe drauf und die „Sache war schnell vom Tisch“. Ähnlich lief es bei der Begegnung Marc/Bodo gegen Bartolomeo/Hartmann. Hier konnte unser Doppel eine 10:4-Führung in Satz 1 nicht nach Hause bringen und auch eine Führung im zweiten Satz nicht in Zählbares ummünzen, so dass man auch hier am Ende mit leeren Händen darstand. Und auch das letzte Doppel Niklas/Andreas unterlag klar mit 0:3 gegen Burkhardt/Pint.

Zwischenstand nach den Doppeln:  0:3

Nach diesem mißglückten Start konnte im ersten Einzel des Abends Thomas etwas überraschend gegen Scheidhauer Satz1 gewinnen, doch wie bereits im Doppel zog sein Gegner danach die Zügel an und hatte die weiteren drei Sätze schnell erledigt.

Marc hatte in Holzhauser den erwartet starken Gegner, doch mit einer engagierten Leistung und etwas Fortune konnte er in den entscheidenden Momenten dieser sehr engen Partie das Ruder auf seine Seite ziehen und den Entscheidungssatz mit 11:9 gewinnen. Der erste Punkt war geschafft. Nichts zu holen gab es anschließend im mittleren Paarkreuz, wo Bodo mit Ausnahme des unglücklich verlorenen dritten Satzes deutlich unterlag und auch Niklas gegen Hartmann nur phasenweise - in Satz 3 - sein Können aufblitzen ließ.

Nach Franks gutem Beginn gegen Burkhardt mit dem Gewinn des ersten Satzes bekam er hier jedoch immer mehr Schwierigkeiten mit den variantenreichen Aufschlägen seines Gegners und mußte am Ende in vier Sätzen gratulieren. Etwas enttäuschend auch der Auftritt des Capitano gegen Pint, gegen den er zwar gut mittspielte, die zahlreichen sich bietenden Chancen aber fast schon kläglich vergab, so dass am Ende auch hier von einer Nullnummer zu sprechen ist.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  1:8

Im Spitzeneinzel des Abends lieferten sich Marc und Scheidhauer ein hartes Duell, daß in den ersten vier Sätzen hin und her wogte und jeweils an den Satzenden nur durch Nuancen entschieden wurde. Im Entscheidungssatz machte Marc dann, im Wissen das Risiko weiter hoch halten zu müssen, ein paar leichte Fehler zu viel, was ein extrem sicher agierender Spieler wie Scheidhauer natürlich gnadenlos ausnutzte und am Ende mit 11:5 gewann. Schade!

Endstand: 1:9

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

(lediglich) Marc

Kommentar: Ziel nicht erreicht, insgesamt muß hier doch etwas mehr kommen…

A.St.

Heimauftakt gegen den TV Breitfurt bravourös geglückt

Am vergangenen Samstag, dem 11.01.2020 bestritten wir unser Rückrunden-Auftaktspiel gegen den Tabellenletzten aus Breitfurt.
Die Devise des Capitano lautete, obwohl er ausnahmsweise einmal nicht mitspielen konnte, „ein Sieg muss her!“ Wir traten also in der Aufstellung Marc, Thomas, Niklas, Gerd, Bodo und Frank an. In den Anfangsdoppeln ließen wir schon mal gar nichts anbrennen und gewannen alle drei Doppel klar in drei Sätzen.
Lediglich Satz 3 im Doppel Stachel / Braun gegen Günther D. / Meyer ging in die Verlängerung und wurde mit 16:14 gewonnen. Da durch die verzwickten Doppelkonstellationen unser Doppel 3 Jacob (2) / Schwarz (6) und Eschenbaum (2) / Lott (4) weder im vorderen Paarkreuz, noch das erste Spiel im mittleren Paarkreuz bestritten werden konnte, brachten zuerst Marc und Günther J. ihr Spiel des eigentlichen zweiten Durchgangs hinter sich. Hier ließ unser Spitzenmann nichts anbrennen und gewann klar in drei Sätzen.  

Im darauffolgenden regulären Spiel konnte Marc seine Stärke auch gegen die gegnerische Nummer 1 Eschenbaum unter Beweis stellen und siegte auch hier wiederum mit 3:0. Keinen Satz weder im Doppel noch im Einzel abgegeben, darauf durfte dann auch mal ein von Frank zur Verfügung gestelltes, gut gezapftes Faßbier getrunken werden.
Thomas tat sich mit seinen vielen Abwehrbällen - kein Mensch weiß, was das sollte - gegen seinen Gegner sehr schwer und ließ Günther J. mehr und mehr ins Spiel kommen.
So waren die Sätze hart umkämpft, das glücklichere Ende in Satz 5 konnte dann aber Thomas mit einem 11:9 finden.
Niklas gegen Lott und Gerd gegen Günther D. ließen ihren Gegnern vom Aufsteiger keine Chance und siegten klar mit 3:0 Sätzen.
Bodo gegen Meyer tat es ihnen gleich und siegte ebenfalls klar - lediglich im 3. Satz mit 12:10.  

Jetzt hieß es dann also „9 zu Frank oder 9 zu Null“, da Marc ja sein zweites Einzel bereits gewonnen hatte.
Frank tat sich mit dem Gedanke, dass die Begegnung eigentlich schon gewonnen war etwas schwer und hatte somit auch einige Motivationsprobleme, da auch alle anderen sich schon dem Faßbier widmen konnten.  ;-)
Nach verlorenem erstem und zweitem Satz konzentrierte er sich aber nochmal und konnte dann Satz 3 und 4 für sich entscheiden.
Satz 5 war dann nur noch Formsache, diesen gewann Frank dann klar mit 11:3.

Resumé des Abends: Wunsch des Capitano eindrucksvoll erfüllt!

Unsere Spiele im Einzelnen:
Doppel: Marc / Bodo & Niklas / Gerd & Thomas / Frank – also alle
Einzel: Marc, Thomas, Niklas, Gerd, Bodo, Frank – also ebenfalls alle

Gez. F.S.


Unspektakulärer Abschluß der Vorrunde

 Am letzten Spieltag der Vorrunde trafen wir auf die Mannschaft aus Altenwald. Eigentlich hatten beide Mannschaften große Probleme mit dem angesetzten Termin und dennoch war eine Verlegung aus den unterschiedlichsten Gründen einfach nicht zu realisieren (Details erspare ich mir an dieser Stelle). So mußten die Mannschaften leider ersatzgeschwächt antreten.

Nach den Anfangsdoppeln war bereits schon eine kleine Vorentscheidung zu unseren Gunsten gefallen, denn alle drei Doppel gewannen mehr oder minder souverän; dabei ist insbesondere die gute Leistung unseres Doppel 2 Thomas/Frank gegen Bayer, Th./Gottfreund herauszuheben.

Zwischenstand nach den Doppeln: 3:0

Marc spielte dann gegen den saarländischen Schüler-Auswahlspieler Bier nur das Nötigste, gewann aber trotz eines überheblich abgegebenen dritten Durchgangs problemlos.

Die Begegnung Thomas Jacob gegen Thomas Bayer brachte an diesem Tage die schönsten Ballwechsel hervor, die knappe 4-Satz-Partie endete jedoch zu Gunsten unserer Gäste.

Während Andreas gegen Kannengießer einen weiteren sicheren Punkt einfuhr, machte es Bodo gegen Gottfreund, das Urgestein aus Altenwald, spannend, gewann nach einigen tollen Ballwechseln am Ende aber doch verdient mit 3:1.

Im hinteren Paarkreuz war Frank gegen Wietzel völlig ungefährdet und auch Thai-Vi gewann in seinem ersten Einsatz bei den Herren in drei Sätzen, wenn er auch in jedem Satz einem hohen Rückstand hinterher laufen mußte.

Zwischenstand nach dem 1. Durchgang: 8:1

Im Spitzeneinzel des Abends zwischen Marc und Bayer war der Sieger unserer Ansicht nach zu schnell gefunden, denn der Altenwalder gewann deutlich in drei Sätzen.

So war es an Thomas mit einem deutlichen Erfolg gegen den jungen Bier, den Siegpunkt zu erzielen und uns zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg zu sichern.

Endstand:  9:2

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Alle außer Marc und Thomas

Da sowohl die Mehrzahl unserer Gäste als auch einige Spieler bei uns noch private Verpflichtungen hatten, lief der Saisonabschluß im kleinen Rahmen ab – fast schon sinnbildlich.

Kurzfazit der Vorrunde aus Sicht des MF:

Nach dürftigem Saisonstart ist der aktuelle Tabellenplatz soweit ok, als „Mannschaft“ präsentieren wir uns derzeit aber leider nicht – das war in früheren Jahren auch schon einmal ganz ganz anders…

A.St


Nichts zu holen in Lautzkirchen…

 Eine weitere Niederlage mußten wir an diesem Wochenende einstecken. Von der aktuell grassierenden Grippe gebeutelt, konnten Niklas und Bodo leider nicht an den Start gehen; Michael und Wenmin hatten sich zum Glück bereit erklärt, uns in Lautzkirchen zu unterstützen.

Nach den Anfangsdoppeln hielten wir die Sache noch relativ offen. Unser Doppel 1, diesmal Marc/Andreas gewann gegen Hy/Koch, M. nach ein paar Anlaufschwierigkeiten am Ende zwar knapp, aber verdient im Entscheidungssatz.

Thomas/Frank erwischten gegen Koch, S./Boytschuk einen miserablen Start und lagen schnell mit 0:2 Sätzen zurück, nach einem Zwischenhoch im dritten Satz war im vierten Satz aber nichts mehr zu holen. Keinerlei Chancen hatten Wenmin/Michael gegen Schmidt/Muys beim überaus klaren 0:3.

 Zwischenstand nach den Doppeln: 1:2

 Thomas hatte im ersten Einzel des Abends in Koch, S. einen starken Gegner, der oftmals mit schnellen, harten Topspinbällen punktete, denen Thomas wenig entgegen zu setzen hatte. Zwar hielt er das Spiel einigermaßen offen, doch am Ende mußte er dann doch gratulieren. Wenig Mühe hatte Marc mit Hy, der nach langer Zeit bei Lautzkirchen wieder einmal zum Einsatz kam. Routiniert verteilte er seine Blockbälle gekonnt und ging auch einmal zum Angriff über, wenn es nötig wurde, ein klares 3:0 der Lohn. Während Frank im darauffolgenden Einzel gegen Boytschuk fast schon unterging, gewann Andreas klar gegen Roland Schmidt, eine Partie, die schon lange Zeit nicht mehr ausgespielt wurde. Auch im hinteren Paarkreuz war an diesem Abend nichts zu holen. Sowohl Wenmin gegen Koch, M. als auch Michael gegen Muys mußten deutliche Niederlagen einstecken.

 Zwischenstand nach dem 1. Durchgang: 3:6

 Im Spitzeneinzel des Abends zwischen Marc und Koch, S. sollte der Sieg etwas überraschend an den Lautzkircher Spieler gehen; zwar gingen alle Sätze knapp aus, doch die entscheidenden Punkte gegen Satzende machte zumeist der etwas aggressiver agierende Koch, 1:3. Auch Thomas mußte eine weitere Niederlage einstecken; er konnte zwar Satz 1für sich entscheiden, doch danach machte er zu viele Fehler gegen einen immer sicherer spielenden Hy. Ein schönes, auch gut anzuschauendes Match spielte Andreas gegen Boytschuk, gewann hier Satz 1 in der Verlängerung, ergab aber im zweiten Satz beim 9:9 zwei „Elfmeter“ in Folge, was zur Konsequenz hatte, dass sein Gegner nun Oberwasser bekam, immer besser seine schnellen Topspinbälle traf und so am Ende die vielen langen Ballwechsel für sich entschied, auch hier am Ende ein 1:3

Endstand:  3:9

 Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Marc/Andreas, Marc, Andreas

Zur dritten Halbzeit ging es zu Patric, wie immer hervorragend.

A.St.

Nahezu chancenlos…

 

Im Auswärtsspiel in Neuweiler kamen wir diesmal so zu sagen unter die Räder, sprich bei der deutlichen 2:9-Niederlage war nichts zu holen.

Hatten wir in der vergangenen Saison dort noch mit 9:6 gewonnen (mit leicht geänderten Aufstellungen), so war dieses Ergebnis doch eine etwas zu deutliche Klatsche.

Ohne Frank sowie auch ohne Niklas, der kurzfristig unter der Woche absagen mußte, traten wir in Neuweiler an; sie wurden dankenswerter Weise an Gerd und Günter ersetzt.

Nach den Anfangsdoppeln lagen wir wieder einmal mit 0:3 in Rückstand. Unser Doppel 1 Marc/Gerd gewann gegen Konter/Landoll noch den ersten Satz knapp, verlor dann unglücklich Satz 2 - damit war der Faden gerissen…

Thomas/Günter spielten gegen Baatz/Rothhaar zwar ein paar schöne Bälle, hatten beim klaren 0:3 jedoch keine echte Chance. Auch unser „Superdoppel“ Andreas/Pokahr brachte mal wieder nichts Zählbares zu Stande, auch wenn hier gegen Huth/Schwerz beim 1:3 sicher wesentlich mehr drin war.

Zwischenstand nach den Doppeln: 0:3

Die Geschichte der Einzel im vorderen Paarkreuz ist schnell erzählt. Thomas hatte gegen Baatz keine wirkliche Chance beim klaren 0:3 und auch Marc musste Konter am Ende gratulieren, was nicht wirklich notwendig war, führte er doch im ersten Satz schnell mit 6:1, um dann aber hektisch zu werden und diesen Satz noch abzugeben. Satz 2 konnte er gewinnen, machte in der Folge dann aber zu viele ungewohnt leichte Fehler, was am Ende gegen den „Altmeister“ dann die Niederlage bedeutete.

Wenigstens das mittlere Paarkreuz konnte an diesem Abend überzeugen und uns die beiden Ehrenpunkte einfahren. Während Gerd überraschend klar gegen Huth gewann, konnte Andreas gegen Landoll diesmal den Spies herumdrehen und mal wieder ein Fünfsatz-Match gewinnen; wenn nicht hochklassisch, so war diese Partie doch bis zum Ende äußerst spannend. Unser hinteres Paarkreuz hatte danach nicht arg viel zu bestellen. Bodo unterlag Schwerz überraschend deutlich mit 0:3, wobei die Taktik „lockeres Ballgeschiebe“ entgegen seiner ursprünglichen Spielweise hier kräftig „ins Höschen“ ging. Am Ende gegen Rothhaar zwar mit 1:3 unterlegen, spielte Günter dennoch phasenweise stark auf und brachte dabei seine unangenehmen VH-Topspinbälle mehrmals ins Ziel. Leider machte er dabei -wie so oft- zu viele Fehler, so dass es am Ende gegen den Abwehrmann nicht reichen sollte.

Zwischenstand nach dem 1. Durchgang: 2:7

Während Thomas im „Duell der Zweier“ gegen Konter auch hier keine Chance hatte und 0:3 unterlag, war es im Spitzenspiel zwischen Marc und Baatz wieder ein Duell auf Augenhöhe. Aufgrund der Verletzungen beider Spieler war das Niveau hier nicht ganz so hoch, da hatte man bereits deutlich bessere Matches gesehen, dennoch aber spannend bis zum Schluß. Leider hatte Marc diesmal nicht das Quentchen Glück auf seiner Seite, das es braucht, am Ende eine solch knappe Partie zu gewinnen; dennoch lässt dieses 1:3 für die weiteren Begegnungen hoffen.

Endstand:  2:9

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Gerd, Andreas

Der dritte Teil fand wie immer in Neuweiler in deren Halle statt, diesmal bei Wiener mit Nudelsalat und kühlen Getränken.


1. Herren - TTG Mandelbachtal 3:9 am 9.11.2019

Dieses Mal war nichts zu holen…

 Im Heimspiel gegen einen der Meisterschaftsfavoriten aus Mandelbachtal war die Ausgangslage vor der Partie nicht gerade rosig, zumal das gros der Spieler schon Tags zuvor im Seniorenheimspiel gegen Wahlschied eine Enttäuschung hinnehmen mußte.

Glücklicherweise konnte Gerd kurzfristig einspringen und den verletzten Bodo ersetzen.

Leider konnten wir unseren treuen Fans keine bessere Leistung zeigen.

 

Die Anfangsdoppel waren denn auch schnell gespielt; Marc/Gerd als auch Thomas/Frank hatten in jeweils drei Sätzen kaum eine Chance. Lediglich Niklas/Andreas an Doppel 3 konnten einen zählbaren Beitrag leisten, wobei sie sich unnötig schwer taten und insbesondere Andreas mehr Fehler als Punkte beisteuerte und seinem Partner fast das ganze Doppel „versaute“.

 

Zwischenstand nach den Doppeln: 1:2

 

Die Geschichte der ersten Einzel ist schnell erzählt. Marc etwas knapper gegen Frederick Anton dafür Thomas sehr deutlich gegen Patrick Anton konnte nichts Positives beitragen. Während auch Niklas im mittleren Paarkreuz trotz eines Satzgewinns gegen Müller keine richtige Chance hatte, kämpfte sich Gerd gegen den starken Kos in den fünften Satz, mußte hier jedoch am Ende leider klar die Waffen strecken.

Andreas konnte danach gegen Steffen in einer unansehnlichen Partie gegen Steffen wenigstens einen weiteren Punkt für uns gewinnen, was auch Frank gegen Meiser durchaus hätte schaffen können, hätte er die Variante Vorhand-Topspin anstatt Vorhand-Endschlag doch nur öfter gewählt. So stand am Ende eine knappe 1:3-Niederlage zu Buche.

Zwischenstand nach dem 1. Durchgang: 2:7

 

Die Partie sollte vermeintlich nun schnell zu Ende zu gehen, hatte Thomas gegen Frederick Anton doch mit 0:3 klar das Nachsehen und im Spiel auch keine wirkliche Chance. Auch Marc schien sich nach gewonnenem erstem Satz gegen Patrick Anton sowie zweimal 4:11 nun in sein Schicksal zu ergeben, das Spitzenspiel herzuschenken. Doch allen Unkenrufen zum Trotz wird bei Marc nichts verschenkt, am Ende der Saison könnte schließlich jedes einzelne Spiel zählen! So probierte er es unaufhörlich weiter und hatte am Ende einer spannenden Partie, bei der in der Schlußphase die ganze Halle mitging, das bessere Ende für sich und den Entscheidungssatz in der Verlängerung mit 15:13 gewonnen; so sieht wahrer Kampfgeist aus!

Auch wenn im darauffolgenden Spiel Niklas alles daran setzte, es unserer Nummer 1 gegen Kos gleich zu tun, so war sein Gegner an diesem Abend einfach der bessere Spieler und Niklas mußte eine weitere knappe 4-Satz-Niederlage akzeptieren.

 

Endstand:  3:9

 

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Niklas/Andreas, Marc, Andreas

 

In geselliger Runde ging‘ s dann gemeinsam – jedoch leider ohne die Spielerinnen der Damenmannschaft - zu Luipold’s Lust, wo man sich in geselliger Runde noch lange austauschte.

A.St.


TV 06 Limbach-1. Herren 9:7 am 26.10.2016

Immer wieder was Neues…

 Im Vorfeld dieser Auswärtspartie in Limbach hatten wir uns eigentlich nicht viel ausgerechnet, auch wenn Marc nach seiner Verletzung erstmals in dieser Saison wieder mit von der Partie sein konnte. Zu deutlich hatten wir dort in der letzten Saison eine unrühmliche Klatsche bekommen.

Nach den Doppeln sah es jedoch erstaunlich freundlich aus. Während unser nominelles Doppel 1 Marc/Niklas gegen Müller/Becker in den Sätzen zwar knapp, aber dennoch deutlich unterlegen war, konnte der Rest der Truppe überzeugen. Unser mittlerweile eingespieltes Doppel Thomas/Frank, an diesem Abend auf Position 2, da Frank vor Spielbeginn mitteilte, früher weg zu müssen, lag gegen Brunk/Eckert schnell mit 0:2-Sätzen zurück, erkämpfte sich jedoch Satz 3 und (mit einigen “Grumbeeren“) auch Satz 4 in der Verlängerung. Zum guten Schluß machten die beiden gegen etwas gefrustete Gegner den Sack zu – Ausgleich.

Auch Andreas/Bodo konnten ausnahmsweise einmal ein Doppel gewinnen, machten aber gegen deutlich unterlegene Gegner immer noch viel zu viele „unforced errors“.

Zwischenstand nach den Doppeln: 2:1

Nach gutem Start kam dann in den Einzel leider „lange nichts mehr“. Thomas unterlag Müller deutlich, konnte sich allerdings Satz für Satz steigern und hatte am Ende des dritten Durchgangs etwas Pech; hier warten wir einmal die Rückrunde ab. Marc begann gegen Becker zwar furios, gewann Satz 1 ungefährdet und führte auch mit zweiten Satz deutlich, doch dann ließ die Konzentration einhergehend mit noch nicht vollends vorhandener Koordination nach, was gegen Becker leider am Ende nicht reichen sollte. Während Niklas gegen Eckert chancenlos war, was Niklas auf seine starke Erkältung zurückführte, machte Andreas gegen Brunk ein sehr starkes Spiel, „vergaß“ jedoch zu gewinnen, sprich ein toller erster Satz und eine 9:2 und 11:10-Führung konnte er nicht nach Hause bringen, so daß Brunk nun, versehen mit einem psychologischen Vorteil, fast alle langen Ralleys gewann und am Ende knapp die Oberhand behielt, schade…

Nachdem sowohl das vordere als auch das mittlere Paarkreuz bislang nichts beisteuern konnten, war zumindest auf Bodo und Frank Verlaß. In einer zähen Partie mit etwas Glück in der Verlängerung des dritten Durchgangs gewann Frank gegen Bernhard den ersten Einzelpunkt, was ihm Bodo durch ein leichtes 3-0 gegen Homberg gleichtat.

Zwischenstand nach dem 1. Durchgang: 4:5

Nachdem Frank gegen Homberg aus oben genannten Gründen die letzte Partie bereits vorgezogen und klar gewonnen hatte, konnten wir je nach Spielverlauf gegebenenfalls einen Pluspunkt hinzuzählen…

Im vermeintlichen Spitzeneinzel des Abends zwischen Müller und Marc konnte unser Spitzenspieler erwartungsgemäß noch nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen, auch wenn er in allen drei Sätzen teilweise klar führte. Aber mit etwas Training wird das wieder (ohne Training dauerte es eben länger…)…

Einen überraschenden, nicht einkalkulierten Sieg landete danach Thomas gegen Becker mit 3:1. Die ersten beiden Sätzen ganz deutlich dominierend, mußte Thomas danach Satz 3 knapp abgeben, um dann im vierten Satz mit einer sehr kontrollierten, geduldigen Spielweise seinen Gegner (auch mental) zu bezwingen, sehr starke Leistung!

Während Andreas gegen Eckert anfangs gar nicht ins Spiel kam, mußte auch Niklas am Nachbartisch gegen Brunk die ersten beiden Sätze abgeben. Andreas steigerte sich zwar Punkt um Punkt, machte aber trotzdem die entscheidenden Fehler und gab so ebenfalls den zweiten Satz ab. Während Niklas (aufgrund seiner Erkältung) von Atemnot geplagt Satz 3 überraschend für sich entscheiden konnte, war Andreas nun im Spiel, konnte aber seine zahlreichen Chancen nicht nutzen (welch ein Unvermögen!!!) und verlor auch diesen Satz.

Auch Niklas erging es so, saft- und kraftlos gab er schließlich auch den vierten Satz ab.

Es stand somit (mit Franks Punkt eingerechnet) 6:8, als Bodo gegen Bernhard an die Platte ging.

Was sich parallel dazu abspielte, war jedoch „nicht so schön“ und hatte auch der Schreiber dieser Zeilen in seiner doch schon langen Zeit als aktiver Mannschaftsspieler noch nie erlebt.

Mit der Begründung „nicht mehr (spielen) zu können“, verließ Niklas nach seiner Partie die Halle Richtung Dusche und verschwand anschließend wortlos - trotz Hinweis von Marc auf ein mögliches Schlußdoppel.

So mußten wir ein mögliches Schlußdoppel bereits im Vorfeld schenken - was an dieser Stelle nicht weiter kommentiert werden soll.

Die „Kerwe“-Stimmung auch bei der Limbacher Mannschaft war dahin, der Abend bereits jetzt gelaufen; der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Partie Bodo gegen Bernhard noch sportlich fair über die Bühne gebracht wurde und mit einem 3:0 für Bodo endete

Da wir es den Limbachern ja im Vorfeld versprochen hatten, gingen wir noch mit zur „Limbacher Kerw“, allerdings dauerte die dritte Halbzeit nicht mehr sehr lange.

Endstand:  7:9

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Thomas/Frank & Andreas/Bodo, Thomas, Bodo (2x), Frank (2x)

Gut, dass nun eine Woche Pause ist/war; so können wir im nächsten Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Mandelbachtal vielleicht dieses Ergebnis etwas gerade rücken…

A.St.

Empfindliche Niederlage in Schiffweiler 07.09.2019

 

Auch in Schiffweiler mußten wir auf unsere Nummer 1 verzichten, die auch diesmal von Gerd ersetzt wurde. Nachdem Niklas wieder an Bord war, schien es gar nicht so schlecht auszusehen, daher sahen wir uns im Vorfeld nicht gerade chancenlos.

Doch nach den Anfangsdoppeln war die Luft schon so gut wir raus aus der Partie. Sowohl Niklas/Gerd an Position 2 als auch unser Spitzendoppel Thomas/Frank hatten wenig bis gar nichts zu bestellen. Lediglich Andreas/Bodo hielten ihr Match gegen Lubina/Gräff offen, konnten jedoch eine 2:0-Satzführung bzw. später ein 8:4 im vierten Satz nicht nach Hause bringen.

Zwischenstand nach den Doppeln: 0:3

Die Anfangseinzel ließen sich erstaunlich gut an. Niklas konnte nach zwei „Eingewöhnungssätzen“ gegen Becker den dritten Durchgang gewinnen und verlor im vierten Satz unglücklich erst in der Verlängerung, schade. Thomas konnte nach Anfangsschwierigkeiten gegen Peter sogar einen 0:2-Rückstand drehen, mußte sich dann im Entscheidungssatz einer hochklassigen Partie aber geschlagen geben. Das mittlere Paarkreuz dann ein Totalausfall. Sowohl Gerd als auch Andreas gingen förmlich unter. Kommentar überflüssig ! Frank im hinteren Paarkreuz wollte dies nun wett machen, doch nach gewonnenem erstem Satz war nun die Luft raus, Groß machte danach reihenweise zu einfach seine Punkte, so dass die Niederlage am Ende wohl in Ordnung geht. Während Thomas am Nebentisch bereits gegen Becker in vier spannenden Sätzen unterlegen war, blieb es nun an Bodo, uns gegen Gräff wenigstens den Ehrenpunkt zu sichern. Auch wenn das Knie schmerzte, so biß er doch auf die Zähne und gewann am Ende mit all seiner Routine dieses eine Spiel in vier Sätzen.

Endstand:  1:9

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Bodo

Die dritte Halbzeit mußten wir diesmal leider ausfallen lassen. Aufgrund der frühen Anfangszeit blieben die Schiffweiler Spieler noch in der Halle bei ihren anderen Mannschaften, und außerdem war ja „Pfanne“…

A.St.

Klatsche gegen den Mitfavoriten aus Neunkirchen

 Gegen den Meisterschaftsfavoriten vom TuS Neunkirchen war an diesem Wochenende erwartungsgemäß nichts zu holen, zumal der Absteiger aus der Bezirksliga in nomineller Bestbesetzung antrat während wir auf Marc, unsere etatmäßige Nummer 1, als auch auf Niklas verzichten mussten. Stattdessen unterstützten uns Gerd und Günter.

Nach den Anfangsdoppeln sah es noch nicht einmal so ernüchternd aus. Zwar hatte das an Position 1 gesetzte Doppel Bodo/Günter gegen Scheidhauer/Holzhauser erwartungsgemäß keine Chance, doch Gerd/Andreas an Position 2 holten völlig überraschend in der Verlängerung des fünften Satzes – nach Abwehr zweier Matchbälle – einen Punkt für uns. Leider konnten Thomas/Frank, unsere Punktegaranten des letzten Jahres, an Position 3 diese Serie nicht fortsetzen. Trotz 0:2-Satzrückstand gegen Burkhardt/Pint gaben sie jedoch nie auf, schafften mit tollen Punktgewinnen gar den Satzausgleich, um dann im Entscheidungssatz jedoch deutlich das Nachsehen zu haben. Schade!

Zwischenstand nach den Doppeln: 1:2

Konnten wir nach den Doppeln die Begegnung noch einigermaßen ansehnlich gestalten, so folgte danach die pure Ernüchterung. Alle sieben Einzel gingen mehr oder minder deutlich an den Gegner, wobei wir lediglich noch insgesamt vier Sätze gewinnen konnten.

Es erübrigt sich daher, auf einzelne Details näher einzugehen.

Einzig erwähnenswert wäre noch das „Spitzenspiel“ zwischen Thomas und Scheidhauer, dass einige wirklich sehenswerte Ballwechsel zu Tage förderte – meist mit dem besseren Ausgang für den Neunkircher Spitzenmann.

Endstand:  1:9

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Gerd/Andreas

Die dritte Halbzeit mußten wir dann leider ohne unsere Gegner aus Neunkirchen bestreiten, schade...

Nichts desto trotz ließen wir es uns im Biergarten von “Luitpold’s Lust” gut gehen - bis zu einem fulminanten Gewitterschauer…

A.St.